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Hochlandrinderzüchterfreunde! Der Anfang war schwer. Aber ich hatte an die schönen Tiere mein Herz verloren, und die Leidenschaft fürs Hochlandrinderzüchten wuchs. Die Suche nach den ersten Hochlandrindern gestaltete sich schwierig. Von Johann Danner bekamen wir den frommen Dietrich. Er hatte einen ganz wundervollen typvollen Kopf, den er auch an seine Söhne Egger-Didl Krückl-Delo und Fenzl David vererbte. Dann lernte ich Dr. Schimpf kennen. Wenn man so schöne Hochlandrinder wie King John und Pablo auf der Weide stehen sieht, dann schlägt das Herz schneller und man möchte solche Tiere besitzen – groß, muskulös und trotzdem typvoll, mit tollen Hörnern. Für mich hatte Dr. Schimpf die schönsten Tiere. Scilla kam als erste Knausserwald-Kuh zu uns. Sie war die beeindruckendste und zugleich anhänglichste von allen. Auch Salvia und Cucula waren für mich mit ihren vierzehn Kälbern ganz wertvoll. Pablo konnte natürlich mit seiner Farbe und seiner Gutmütigkeit punkten.
Es gab viele Probleme zu meistern, zum Beispiel die Herdentrennung. Im Sommer war das ja kein Problem, aber im Winter. Penz Rosi in Liebenau nahm sich meiner Kalbinnen an. Hosta, Caluna und Sagina durften eine schöne Zeit bei ihr verbringen. Später, als Helga Krückl schon ihre Tiere hatte, konnte ich Calina, Calla und Sahra zu ihr nach Schneiderlehen bringen. Ich bin dankbar für eine solche Freundschaft, bei der man vertrauen kann, dass die Tiere gut aufgehoben sind. Aus diesen Kalbinnen wurden schöne Kühe. Panther war sehr stolz, als er bei Graf Friedrich Hardegg einzog. Er liebte die rechte Hand der Hochlandrinder in Schwarzenbach Margit Geiswinkler über alles. Im Dirndlkleid ging Margit mit Panther unter vielen Menschen im Ring. Alfred Aigner machte Panther so richtig berühmt mit seinen schönen schwarzen Panther-Nachkommen. Sogar bis Schottland hat er seine Kontakte.
Zotter-Pauli darf noch immer für seine Kuhfrauen sorgen. Und Josef Zotter spendet jedes Jahr seine tolle Schokolade als Trostpreis für unsere Schau in St. Donat in Kärnten.
Rivalität kann man spüren, sie liegt in der Luft – und es ist gut so. Es belebt die Zucht. „Wer hat die schönsten Tiere?“ Auf Ausstellungen zu fahren ist immer aufregend. Wie geht es aus? Einmal gut – einmal sehr gut. ....... denn jeder hat die schönsten Tiere! Wir lernten durch die Hochlandrinder viele Freunde kennen. So zum Beispiel Oliver Behringer, als er noch keine Hochlandrinder hatte. Und später dann mit seinem berühmten Ben von Knausserwald. Sehr schön war es auch, als Peter Schuhmachers Vater noch lebte und Platanus mit Äpfeln versorgte, die er aus seiner Heimat gewohnt war.
Manfred Hauser ist ein Fachmann in allen Fragen rund ums Hochlandrinderfleisch. Wann wird wohl unser Punica im Kochtopf landen?
Die Innviertler Freunde mögen wir sehr. Didl vom Knausserwald durfte zwölf Jahre alt werden bei den Eggers. Calina ist bei Helmls gut aufgehoben. Ausserdem ist Hans Helml Taufpate von Saginas Sohn Calimero, 2011 geboren. Was es nicht alles gibt bei den Hochlandrinderzüchterfreunden. Kalbin Rose war verkauft an Gitti und Martin Höpfler. Sie hatte ihr Kalb Pedro geboren. Doch dann hatte sich Rose in der Nacht mit dem Halfter an einem Baum verfangen. Der Ast brach und Rose brach sich das Genick. Was machen wir nun mit unserem Waisenkind Pedro? Rockenschaub Gerhard kam zu Hilfe. Er zog das Kalb mit viel Mühe und Geduld mit seiner Kuh auf. Aus dem kleinen Waisenkind ist der schöne Zuchtstier von Gitti Höpfler geworden. Johann Kochs Stier Peter vom Knausserwald war ein Futtervernichter. Jedes Jahr wurde ihm gedroht, er kommt in die Wurst. Er schaffte es trotzdem, ganz schön alt zu werden. Und es gibt noch die Pirchners und Maiers aus dem Raurisertal mit ihren schönen Tieren. Maier Rudi fand Gefallen an meiner Caluna vom Knausserwald. Berhard Pirchner hatte bei Hosta ein kürzeres Horn entdeckt. Da konnte sie mit seinen Siegern nicht mithalten. Es war mir eine Ehre, mit Berhard und der kleinen weißen Prinzessin in den Ring zu gehen, da ich ja selber nie eine weiße Kuh hatte.
Neu im Geschehen der Hochlandrinderzucht sind die Hausis und Josef Krasnik. Sie mischen auch schon vorne mit. Succisa vom Knausserwald, Tochter von EHC Taurus, freut sich schon auf ihre neue Heimat bei Elfi Hausberger. Ich hoffe, sie haben noch lange Freude an den schönen Tieren. Wo sind die Zeiten, wo uns Gisela Klosner und Christian Kolb besuchten, um unseren Pablo mit seiner Scilla zu begutachten. Es war ein Erlebnis, Dr. Dietrich und Gisela Klosner, Christian Kolb mit seiner Ingrid und Gernold Lindlmann zu besuchen. Sie waren immer ein Vorbild für mich mit ihren schönen Tieren und der Farbenvielfalt.
Jetzt möchte ich bei unseren Freunden Dr. Ulf und Dr. Helga Krückl danke sagen. Delo vom Knausserwald durfte zwölf Jahre alt werden. Thymus vom Knausserwald nimmt jetzt seine Stelle ein. Er ist der Sohn von EHC Taurus und Camilla vom Knausserwald. Picasso vom Knausserwald lacht mit Helga von der Schützenscheibe herunter. Er hat schon alle Ehren erreicht, die er angestrebt hat. Im Frühling wird auch Calla vom Knausserwald zu Sahra nach Schneiderlehen ziehen. Helga und Ulf müssen ganz viel Futter heranschaffen, um die ganze Herde zu versorgen.
Ich bin dankbar, dass meine Tiere so in der Nähe bleiben konnten und ich sie jederzeit besuchen kann. Es gäbe noch so viel zu erzählen über unser Knausserwälder und ihre Besitzer. Vielleicht darf ich es einmal persönlich tun. Danke für die Freundschaft! Resi Buchmaier
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